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Weshalb das Thema FFHS?

Der Anstoss zum MBAGSBA wg. FFHS 

Die Eskalation

Abrechnungen und Klagen


Ähnlichkeiten mit einer anderen Geschichte



 

Aufgrund der Korrespondenz von Ende 2009 zeichnete sich ab: Friedliches Abrechnen ist kaum mehr möglich. Im Unterrichtsteil zum Thema Risikomanagement wäre sicher darüber diskutiert worden, welche Folgen eine solche Auseinandersetzung nach sich ziehen könnte.

Nun, es folgte eine kleine Eskalation. Zum Beispiel in Form einer Klage für ein ausstehendes Honorar für die Modifikationen eines EMBA Kurses über Fr. 700.-. Erst anlässlich der Gerichtsverhandlung wurde der Betrag (per Fax) anerkannt. Zusätzliche Spesen wegen dem Gang ans Gericht für die FFHS: Fr. 100.- sowie deren Anwaltskosten.

Die Verfügung dazu finden Sie hier

Auch andere Spesen in Zusammenhang mit der Dozententätigkeit wurden eingeklagt: geringfügiges wie 2 mal 200.- = Total Fr. 400.- weil man sich halt ab einem bestimmten Punkt nichts mehr schenkt.

Es folgte ein Urteil, die FFHS müsse zahlen. Zusätzliche Spesen zu Lasten der FFHS: Fr. 80.-.
Die FFHS verlangte die Urteilsbegründung, unternahm danach nichts, bezahlte immer noch nichts und deshalb wurde die Betreibung eingeleitet. Es stehen weitere Spesen in Höhe von Fr. 30.- im Raum.

Auf diese Betreibung hin wurde von Seiten der FFHS Rechtsvorschlag erhoben. Es musste deshalb ein Begehren um definitive Rechtsöffnung in Brig eingeleitet werden, zwei Tage vor der Verhandlung wurde der Rechtsvorschlag zurückgezogen. Zusätzliche Spesen zu Lasten der FFHS: Fr. 50.-.

Aktuell geht der Streit darum, ob die Konkursandrohung die am 9.12.2010 in Empfang genommen wurde (Fr. 30.- Spesen stehen im Raum) und die danach verlangte Konkurseröffnung zu Recht erfolgte, weil eine Zahlung der FFHS allenfalls etwas unklar formuliert (bezahlt wurde unter dem Titel 'Sponsorbeitrag') und deshalb nicht dem immer noch als offen betrachteten Betrag von Fr. 400.- zugeordnet werden konnte. Mit Bezug auf Art. 85 bzw. 85a SchKG möchte die FFHS nun via Rechtsanwalt Phillipp Matthias Bregy vom Büro rieder&pfammatter ein weiteres SchKG Thema an die Hand nehmen.

Es folgte eine 4 Seiten umfassende Klagedenkschrift vom 14. März 2011 mit 4 Beilagen (Total 15 Seiten, der 14 März ist mein Geburtstag).

Dies löst meine Klageantwort vom 11. April 2011 aus, total inklusive Beilagen: 18 Seiten.

In der Klageantwort in Sachen Art. 85/85a SchKG steht:

"Die Klägerin verursacht hier mit einem unnötigen Verfahren Spesen nicht nur beim Beklagten, sondern auch zu Lasten der Allgemeinheit bzw. des Steuerzahlers. Es erstaunt, dass ein Institut dessen Erträge zu 2/3 aus Subventionen und Staatsbeiträgen in Millionenhöhe bestehen, wegen eines unzweifelhaft geschuldeten Betrages von Fr. 400.- aus dem Jahr 2007 Anwalts- und Gerichtsspesen verursacht, welche schlussendlich mit einem Mehrfachen des ursprünglich geschuldeten Betrages zu Buche schlagen."

Eine Stellungnahme von Seiten der Klägerin hätte bis zum 25. Mai beim Gericht eingereicht werden sollen. Am 30. Mai 2011 wurde der Klägerin eine letzte Frist zur Einreichung eingeräumt. Es herrscht Funkstille, ausser dass irgendwann im Juni unter dem Titel Spesen und Zins Fr. 42.- bezahlt wurden.

Hans Widmer wurde sowohl per Post wie auch via Sekretariat der SP Luzern über die laufende Geschichte orientiert. Es ging innert nützlicher Frist keine Reaktion von Seiten des Präsidenten ein, weder zum laufenden Verfahren noch zu den noch nicht eingeleiteten.

Bis zum Vorliegen eines definitiven Entscheides gilt die Unschuldsvermutung und die Annahme, dass die Fernfachhochschule Schweiz zu Unrecht eine Konkursandrohung erhalten hat... Aber eine Frage stellt sich: Weiss Hans Widmer, der seit Mai 2010 als Präsident der FFHS amtierende ex-SP-Nationalrat, über die nicht gerade erfreulichen Dekorationen im Betreibungsregister?
 
Aus dem EMBA Kurs zum Thema Risiko wird ergänzend ein SchKG-Seminar. Der nächste Schritt wird eine praktische Anwendung der seit 1.1.2011 gültigen ZPO sein.

Gestern eine Einladung des Bezirksgerichts nach Brig erhalten. Die Gegenseite hat mit Datum 8. Juni noch eine Stellungnahme eingereicht.

15.2.2012 Gerichtsverhandlung in Brig. Zins und Spesenforderung über Fr. 40.80 werden anerkannt und zusammen mit den Spesen bezahlt.
Das Konkursverfahren hat sich damit erledigt.
Beachte: Das Betreibungsamt weist die Forderungen inklusive Zinsen und Spesen all inclusive aus, ein am 15.2.2012 hin bestellter Auszug zeigt dies.(siehe hier)
Ein Hinweis, dass die anderen Ausstände bezahlt werden, kam nicht. Es folgt somit ein weiteres Verfahren für Forderungen aus 2007.