23.06.08

An: die Revisionsstelle  DMT Dieter Meyer Treuhand

guten tag

auf meine mails habe ich noch keine reaktion von ihrer seite her erhalten. ich stelle meine fragen deshalb mal ins internet und der eine oder andere aktionär wird sich ggf. an der gv diesbezüglich melden.

vielleicht erinnern sie sich, dass sie am 7.3.1991 im zusammenhang mit der buchführung der aktionärin GSBA Graduate School of Business Administration "Oekreal Foundation" zu handen der KPMG bzw. deren bericht vom 24. januar 1991 u.a. festgehalten haben

"Die Abrechnungsorganisation zwischen der GSBA und der Oekreal-Gruppe ist nicht befriedigend und muss verbessert werden."

"... die GSBA nur mit erheblichem Einsatz von Oekreal-Mittel (Umsatzschenkungen) ihre jetzige Grösse erreichen konnte."

" - die GSBA durch Umsatzumlagerungen (BBA-Kurse) aus der Oekreal-Gruppe gestärkt wird."

und sie auf den vorhalt "Die Debitorenabgrenzung ist derart falsch, dass eine unvollständige und unzutreffende Rechnungslegung erfolgte" der ansicht sind, dass diese feststellung der KPMG nicht zutreffe.

auch ein thema der KPMG war damals die frage der entlöhnung. damals war man der ansicht, dass die lohnbezüge in ordnung seien.

sie hielten damals auch fest, dass "Die enge Verknüpfung zwischen den verschiedenen Gesellschaften ist eine Tatsache. Die empfohlene Erstellung von Reglementen, Abrechnungsweisungen tec. sind Anliegen, die auch wir schon vorgebracht haben und von uns vollumfänglich unterstützt werden, da sie alle zur Klarheit der Rechnungslegung beitragen."

schaut man die heutigen zahlen des konzerns an, so wird im zusammenhang mit dem geplanten verkauf des konzerns eine abgrenzung zu einem betriebswirtschaftlich korrekten salär von hr. stähli gemacht und erst in 2003 wurde ein reglement überarbeitet, in welchen die gegenseitigen verrechnungen innerhalb des konzerns auf dem papier geregelt wird. es fällt jedoch auf, dass dort z.b. von "bis zu 50%" die rede ist, d.h. ist kann keine korrekte abrechnung auf grundlage von "at arms length" stattfinden, weil dies vertraglich nach oben abgeriegelt wurde.

kann unter diesen umständen sichergestellt sein, dass die abgrenzungen und abrechnungen der buchhaltungen des konzerns nicht auch einen einfluss auf die betriebswirtschaftliche korrektheit der zahlen aus den aktuellen jahren, z.b. 2002 und folgende, in der gsba immobilien ag haben könnten?

denn klar scheint, dass themen,  die teilweise schon vor 15 jahren von der KPMG beanstandet wurden, anscheinend auch heute noch zu diskussionen anlass geben.

danke für ein feedback und freundlichen gruss
sikander v. bhicknapahari

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