10.07.08

An: Board Members der GSBA Graduate School of Business Administration Oekreal Foundation (Aktionärin der GSBA Immobilien)

Betreff: Mitglied des GSBA Boards / Bewertung Beteiligung Immobilien AG

guten tag

1,5 millionen beteiligung hält die stiftung in deren board sie sitzen an der gsba immobilien ag. auch ich halte an der gsba immobilien ag eine nicht im aktienbuch eingetragene mini-beteiligung.

bei der frage ob die steuereinschätzung dieser aktie stimmt, stellte sich ganze generell die frage, ob die internen verrechnungen im konzern und andere abrechnungen in der der gsba immobilien ag es erlauben, den wirklichen wert der aktie zu ermitteln.

dies dürfte sie als board mitglied nicht zuletzt seit der kürzlichen berichterstattung über eine immobilien ag, die zur paraplegikerstiftung gehört, interessieren.

mir fällt auf, dass die gsba immobilien ag je nach jahr bei rund einer million mietzinsertrag bis zu fast 40% personalaufwand ausweist, mindestens jedoch jährlich etwa 250'000 lohn/spesen ausbezahlte und deshalb nur noch bescheidene gewinne ausweist.
sicher ist auch ihnen klar, dass bei einer immobilien ag kaum mit so hohen lohnkosten im verhältnis zum mietertrag zu rechnen ist. nebenbei bezahlt die immobilien ag der oekreal ag noch weitere ca. fr. 30'000 p.a. für verwaltungskosten, so dass man sich fragen kann, weshalb neben den verwaltungskosten noch hundertausende von franken an lohnkosten anfallen sollen. nicht zuletzt auch deshalb, weil ja schon in den statuten steht, was der zweck der firma ist und kein aufwand betrieben werden muss, um das gebäude zu vermieten.

ich nehme an, dass diese art von abrechnung den gewinn und damit den wert der aktien, auch der 1,5 mio aktien beteiligung in der stiftung, schmälert.

in ihrem board sind sowohl fachleute aus dem medienbereich wie aus dem rechnungswesenn tätig. hat noch niemand geschaut, was da genau abläuft und alarm geschlagen, dass dies allenfalls zu ähnlichen zeitungsmeldungen führen könnte wie im fall paraplegikerstiftung?

eine solche meldung würde dem diplom der ehemaligen schaden weil sich das publikum wundern würde, weshalb ein so hoch dekoriertes board nicht darauf achtet, wie rentabel in der stiftung bzw. in den beteiligungen der stiftung gearbeitet wird. oder haben sie dies allefalls bereits der stiftungsaufsicht gemeldet und die untersuchen den fall so wie dies schon einmal anfang der 90-er jahre vorkam? ein blick zurück zeigt, dass bereits damals in einer kpmg-studie über probleme bei internen verrechnungen und abgrenzungen innerhalb der gsba-gruppe etc. berichtet wurde. auch im zusammenhang mit den revidierten verrechnungsgrundsätzen von 2003 sehen sie, dass hier noch nicht alles klar ist (stichwort interne verrechnungen at arms length).

wie stellt das board sicher, dass bei tochtergesellschaften keine gewinnabschöpfung erfolgt und wie, dass konzerninterne verrechnungen ganz generell korrekt ablaufen?

danke für eine info, freundlichen gruss und sonnigen tag
sikander






dieses mail richtet sich an die Stiftungsräte und die Mitglieder des
Advisory Boards der GSBA

- Dr. Max Amstutz, Ehem. Verwaltungratspräsident Finter Bank Zürich
- Norbert Quinkert, Partner Quinkert, Herbold, Fischer - Exec. Search, ehemals Vorsitender der Geschäftsleitung Motorola
- Dr. Hans Heinrich Coninx, Präsident des Verwaltungsrates Tamedia AG
- Georges Gagnebin, Präsident Private Banking, Bank Julius Bär & Co. AG
- Dr. Peter Hobbins, Mitglied Verwaltungsrat Refocus Group Inc., ehem. Verwaltungsrat Corange International Ltd., ehem. Mitglied of Executive Committee, MotoGuzzi Corp.
- Werner Isele MBA GSBA/SUNY, CEO Etavis AG
- Joseph Leimgruber MBA, Vorsitzender der Geschäftsleitung Rittmeyer AG
- René Lichtsteiner, Managing Director Right Coutts (Schweiz) AG
- Akio Miyabayashi, Management Centre Europe, Faculty Member
- Martin A. Murbach, Chairman of the Board private investment bank limited
- Marc Ott MBA/GSBA, Chairman Executive Management Group AG, Confidential Business Operations AG
- Peter Otto MBA/GSBA PhD/SUNY, GSBA Professor and Business Consultant
- Max Pfister MBA/GSBA, Regierungsrat Kanton Luzern
- Paul Santner, Vizepräsident Verwaltungsrat New Value AG
- Hans Savonije, COO Rémy Cointreau Paris
- Thomas Stenz, Partner Ernst & Young
- Dr. Heiko Visarius, Business Director Medtronic (Schweiz) AG
- Andreas S. Wetter, CEO ORANGE Communications AG Switzerland
- Dr. Cornel Wietlisbach, Senior Client Advisor UBS Wealth Management
- André Witschi MBA GSBA/SUNY, ehemals Vorsitzender der Geschäftsführung ACCOR Hotellerie Deutschland GmbH
- Prof. Dr. Ralph Berndt
- Edgar C. Britschgi, CEO Advico Young & Rubicam
- Prof. Dr. Reinhardt Schmidt

die publikation im zusammenhang mit diesem thema erfolgt auf www.mbagsba.ch, sollten sie ergänzungen im zusammenhang mit dem sie
betreffenden teil der publikationen haben, richten sie diese bitte an die absenderadresse.

 

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