24.07.09

An: Beat Herren Buchhaltung GSBA Immobilien AG

Betreff: zahlen und so

guten morgen herr herren

no news is good news. ohne nachricht auf gröbere fehler in meinen zahlenüberlegungen ihrerseits gehe ich davon aus, dass meine überlegungen stimmen. ich werde dies noch sicherheitshalber dem board und den mitaktionären schicken und dann schauen, wie die berechnung weitergeführt werden könnte. bei der weiteren analyse im rahmen von z.b. einer liquiditätsstaffel stellt sich die frage, mit welcher fristigkeit die vorausbezahlten kurse behandelt werden sollen und ob es, z.b. mit blick auf das fer-framework oder den entwurf zum neuen rechnungslegungsrecht, nicht besser wäre, diese werte und ein teil der von mir als nachtrag korrigierten 4 mio JF als kurzfristig, d.h. innert eines jahres fällig zu betrachten, bei den abgegrenzten leistungen hiesse das z.b. ein jahresumsatz. ich denke, ohne weitere mitteilung ihrerseits werden sie das wohl auch so sehen. (unklar ist, wie ich die 343'622 behandeln soll, aber das werd ich dann noch in der schweiz überprüfen, ich bin hier nicht vollständig dokumentiert).

die zusammenstellung der konsolidierten liquiditätsstaffel sähe dann am beispiel 2004 etwa so aus.

Liquiditätsstaffel

 

 

 

 

 

Liquide Mittel

 

12'733'553

 

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

1'528'459

 

Vorauszahlung Leistungen Anteil 1 Jahr

12'000'000

 

Abrechnung JF Anteil

2'000'000

 

Total kurzfristige Verbindlichkeiten

 

15'528'459

 

 

 

Unterdeckung 1

 

-2'794'906

 

 

 

Debitoren

 

4'396'293

 

 

 

Ueberdeckung II

 

1'601'387


diese unterdeckung liesse sich z.b. mit der aufnahme einer hypothek sicher etwas korrigieren. ein hinweis (wie bei der frage, woher der gewinn des konzerns stammt, und der stammt anscheinend aus dem nichtbetrieblichen ertrag der immobilien ag), dass also auch hier die immobilien ag der schlüssel zu einem schönen bilanzbild sein könnte. das freut die aktionäre der immobilien ag. nur wird die bank bei der vergabe der hypothek sicher prüfen, wer mieterin des gebäudes ist. und was wenn diese zwar einen ebitda, aber keinen schönen gewinn ausweist?

unschön ist das kk aktionär. dank dem (ohne berücksichtigung der JF korrektur) ausreichenden zuwachskapital ist es nicht gleich als ein verstoss gegen or 680 abs. 2 zu betrachten, aber wie soll man das risiko bewerten, dass das steueramt dies als gewinnbezug und nicht als darlehen einschätzen könnte? auch aus anderer warte könnten solche praktiken noch ergänzungsbuchungen mit sich bringen: mit einem blick in die ausführungen des bundesgerichts beim entscheid 113 II 52 könnte man davon ausgehen, dass das gericht sich hier sogar noch eine noch fehlende buchung einer rückstellung denken könnte. dass eine solche buchung danach unweigerlich das steueramt auf den plan ruft und was das für folgen hätte? ist das trauma jedes buchhalters und der traum vom bundesrat merz.

happy day
sikander

 

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