30.07.09

An: Peter Lorange

Betreff: fehlerhafte publikationen

guten morgen

sie sind zwar noch nicht in einem handelsregister eingetragen, aber nachdem frau peters am dienstag nachmittag die mitteilung fürs netz auch beisammen hatte, sind sie ja nun offiziell von der gsba aus als neuer präsident erklärt worden.

als aktionär interessiert natürlich, was genau in diesem konzern abläuft.

zum beispiel schreibt eine site

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Peter Lorange acquired assets of GSBA Graduate School of Business Administration Zurich from Albert Staehli.
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das dürfte falsch sein, oder zumindest so unpräzise wie die aktuelle werbung zum thema akkreditierung in der schweiz. ich würde, ähnlich den deutschen studierenden, die gemäss nzz artikel vom samstag mit dem tragen eines diploms eine bestrafung risikieren, gemäss gesetz in einem kanton der schweiz auch mit meinem gsba diplom eine strafe riskieren.

die GSBA Graduate School of Business Administration Zurich, genauer bzw. gemäss handelsregister GSBA Graduate School of Business Administration Zurich "Oekreal Foundation", ist eine stiftung. eine stiftung gehört niemandem. also wurde auf dem papier nicht die stiftung verkauft, sondern eine ag. bzw. mehrere. und solches führt dazu, dass der bürger auf der strasse findet, dass hier hinter dem deckmantel einer stiftung versucht wird, steuern zu sparen. das ist fürs image nicht gut. als halter eine aktie der gsba immobilien ag wird man über kurz oder lang mit dem geschäftsgebaren der übrigen konzerngesellschaften in verbindung gebracht. finde ich nicht gut, schadet dem ruf denn ich würde mir nie anmassen mit akkreditiert zu werben, sei es im zusammenhang mit wales, sei es im aktuellen zusammenhang, wenn es nicht stimmt. (siehe http://www.mbagsba.ch/prs/prs_korr/090724_05.htm )

es erstaunt, dass sie nun schon vor einiger zeit auf die probleme von ehemaligen absolventen aufmerksam gemacht wurden, die werbung mit der behaupteten akkreditierung via privatschulregister schweiz läuft aber weiterhin munter weiter. werden wir aktionäre somit auch in zukunft mit excess salarys etc. konfrontiert werden. wurden bzw. werden die probleme von möglichen nachsteuern für solche excess salary zahlungen nun in den büchern bereinigt?

freundlichen gruss
sikander

 

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