09.08.09

An: die Board Mebers der Mitaktionärin GSBA Stiftung

Betreff: über 25% personalkosten aus betriebswirtschaftlicher sicht

guten tag

ein board-member schreibt im zusammenhang mit den lohnbezügen aus der beteiligung der gsba graduate school of business administration oekreal foundation:

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Ihre an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfe an den Rektor der Schule – denn ihn wollen Sie vor allem treffen – stellen Ihnen übrigens ein schlechtes Zeugnis als Buchsachverständiger und Betriebswirtschafter aus: Die Gruppe ist konsolidiert zu betrachten und Albert Stähli ist als Hauptaktionär und Geschäftsführer der Gruppe Oekreal durchaus befugt, ein Salär in der von Ihnen vermuteten Höhe vom Ertrag der Immo AG zu beziehen.
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als board member haben sie ja eine funktion, und da ja auch mit dem namen ihrer arbeitgeberin geworben wird, ist auch diese bzw. deren guter ruf hier mit-involviert.

die ausführungen des board members würden also heissen, dass ein mitglied des boards der ansicht ist, dass ein personalkostenanteil in höhe von mehr als 25% in einer gsba immobilien ag normal ist. ich als aktienhalter finde das nicht.

als board member, das sicher auch dafür besorgt ist dass es in beteiligungen der stiftung, in deren board sie sind, mit rechten dingen zu und her geht, können sie sich nun selbst überlegen, ob das wirklich normal und korrekt ist. vielleicht haben sie in ihrem unternehmen auch eine immobilien ag, oder vielleicht halten sie aktien einer immobiliengesellschaft. wie würden sie reagieren, wenn z.b. eine psp swiss property 25-30% personalaufwand ausweisen würde?
aktuell weist psp z.b. bei 250 mio liegenschaftsertrag rund 17 mio personalaufwand aus, das wären knapp 7%, bezogen auf den gesamtertrag der psp von ca. 400 mio gar nur etwa 4%.
aus sicht des gsba board members macht die psp etwas falsch, sie hat viel zu wenig personalkosten...
oder.... hat die von ihrer stiftung gehaltene beiteiligung 6 x zu hohe personalkosten, insbesondere wenn man bedenkt, dass der diesen lohn beziehende dean der gsba kaum zeit haben wird, sich als hauswart mit dingen wie sanitäre einrichtung oder rasenmähen zu beschäftigen?

sollen wir den verantwortlichen der psp ein schlechtes zeugnis als betriebswirtschafter ausstellen, weil die so tiefe personalkosten ausweisen?

vielleicht kennt eines der board members jemanden vom psp board. und falls ja, dann haben sie sicher dort schon mal nachgefragt, wie die einen im vergleich zu der von ihrer gesellschaft gehaltenen beteiligung tiefen personalaufwand hinkriegen.

haben sie diesbezügliche vorschläge schon mal an einer sitzung einfliessen lassen? nachdem ein board member nun gar als dean vorgesehen ist, könnte ja die einflussnahme auf die geschäftstätigkeit in dieser beteiligung von euch etwas einfacher werden.

freundlichen gruss
sikander



dieses mail richtet sich an die Stiftungsräte und die Mitglieder des
Advisory Boards der GSBA

- Dr. Max Amstutz, Ehem. Verwaltungratspräsident Finter Bank Zürich
- Norbert Quinkert, Partner Quinkert, Herbold, Fischer - Exec. Search,
ehemals Vorsitender der Geschäftsleitung Motorola
- Dr. Hans Heinrich Coninx, Präsident des Verwaltungsrates Tamedia AG
- Georges Gagnebin, Präsident Private Banking, Bank Julius Bär & Co. AG
- Dr. Peter Hobbins, Mitglied Verwaltungsrat Refocus Group Inc., ehem.
Verwaltungsrat Corange International Ltd., ehem. Mitglied of Executive
Committee, MotoGuzzi Corp.
- Werner Isele MBA GSBA/SUNY, CEO Etavis AG
- Joseph Leimgruber MBA, Vorsitzender der Geschäftsleitung Rittmeyer AG
- René Lichtsteiner, Managing Director Right Coutts (Schweiz) AG
- Akio Miyabayashi, Management Centre Europe, Faculty Member
- Martin A. Murbach, Chairman of the Board private investment bank limited
- Marc Ott MBA/GSBA, Chairman Executive Management Group AG,
Confidential Business Operations AG
- Peter Otto MBA/GSBA PhD/SUNY, GSBA Professor and Business Consultant
- Max Pfister MBA/GSBA, Regierungsrat Kanton Luzern
- Paul Santner, Vizepräsident Verwaltungsrat New Value AG
- Hans Savonije, World Lottery Association
- Thomas Stenz, Partner Ernst & Young
- Dr. Heiko Visarius, Business Director Medtronic (Schweiz) AG
- Andreas S. Wetter, CEO ORANGE Communications AG Switzerland
- Dr. Cornel Wietlisbach, Senior Client Advisor UBS Wealth Management
- André Witschi MBA GSBA/SUNY, ehemals Vorsitzender der Geschäftsführung
ACCOR Hotellerie Deutschland GmbH, heute bei Steigenberger
- Prof. Dr. Ralph Berndt
- Edgar C. Britschgi, CEO Advico Young & Rubicam


die publikation im zusammenhang mit diesem thema erfolgt auf
www.mbagsba.ch, sollten sie ergänzungen im zusammenhang mit dem sie
betreffenden teil der publikationen haben, richten sie diese
bitte an die absenderadresse.

 

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