19.08.09

Ein Mail an FDP Luzern wegen Verhalten von FDP Regierungsrat Max Pfister:

Guten Tag

Max Pfister, Regierungsrat und FDP-Mitglied, ist im Advisory Board der Stiftung GSBA Graduate School of Business Administration. Diese Stiftung ist - wie ich - Halterin von Aktien der GSBA Immobilien AG. Seit längerem ist bekannt, dass der Verwaltungsrat und Minderheitsaktionär der GSBA Immobilien AG bei rund 1 Mio Mietzinseinnahmen über 250 Tausend Franken Personalkosten zu seinen Gunsten verbuchen lässt.
Immobiliengesellschaften weisen normalerweise 4 - 7% Personalaufwand aus.
Max Pfister ist über diese Zahlen informiert, er ist auch über andere Ungereimheiten im Geschäftsalltag der GSBA Stiftung auf dem laufenden. Trotzdem ist bis heute noch nie eine Reaktion von ihm zu vernehmen gewesen, z.B. indem er im Interesse der Stiftung für eine korrekte Abrechnung in deren Beteiligung GSBA Immobilien AG besorgt war.
Ein solches Nichthandeln entspricht wohl kaum dem, was die
Öffentlichkeit von einem Mitglied einer die Unternehmer vertretenden FDP in einem Advisory Board einer Stiftung erwartet.

Ist die FDP des Kantons Luzern der Ansicht, dass eine Immobilien AG mit über 25% Personalaufwand korrekt wirtschaftet?
Wenn die Immobilien AG nicht profitabel wirtschaftet, schadet dies der langfristigen Sicherstellung der Existenz der Stiftung welche mit Max Pfister wirbt.
Zudem wirbt die GSBA wiederholt sehr large mit dem Begriff Akkreditiert, was sicher nicht im Sinne eines vorbildlichen Verhaltens ist. Unternehmer, die bestimmt der FDP nahestehen, hätten gerne Klarheit, wenn sie Absolventen von Bildungsinstituten anstellen.

Ein in diesem Zusammenhang prominent auftretendes Mitglied der Luzerner Regierung scheint dies als kompatibel mit dem Ansehen der Luzerner Regierung zu sehen, denn der Regierungsrat Luzern wird seit Jahren immer in der Werbung der GSBA miterwähnt.
Ist ein solches Vorgehen im Sinne der FDP die diesen Regierungsrat stellt?

Danke für eine Info und freundlichen Gruss

Sikander

PS: ich lasse Ihnen auf Wunsch gerne die entsprechenden Zahlen und übrigen Angaben zukommen.


PPS: Es fragt sich natürlich auch, weshalb ein regierungsrat nichts unternimmt wenn schwarz auf weiss steht, dass aus dem konzern in dem er als advisory board member aufgeführt wird, excess salaries bezogen werden. d.h. löhne die über die marktwirtschaftlich begründbare grösse hinausgehen. dies führt zu tieferen gewinnen und damit tieferen steuereinnahmen...

zuletzt mitgeteilt wurde ihm dies mit diesem schreiben.
http://www.mbagsba.ch/gsbaimmobilien/aktienkorrespondenz/090727_02.htm

 

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