29.09.09

ein mail an Rechtsanwalt Stierlin, VR der GSBA Immobilien AG


Betreff: Aktionärsreaktion

guten abend hr. stierlin

in der ganzen umbruchphase ist gut, dass sie noch in allen gremien einsitz haben.

im zusammenhang mit dem wert der aktien gsba immobilien ag und den unter ihnen als vr ausbezahlten überhöhten lohnsummen habe ich das nachfolgende mail an die bank bär gesandt. vielleicht könnten sie ja mithelfen dafür zu sorgen, dass das thema an einer bank bär generalversammlung traktandiert wird. so würden wir von ganz unbeteiligten hören, ob diese 250 tsd lohn bei 1 mio mietzins als normal empfinden.

freundlichen gruss und schönen abend
sikander

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Guten Tag

Als Aktionär der Julius Bär sehe ich, dass seit Jahren Georges Gagnebin als Board Member eines Schulinstituts, der GSBA Graduate School of Busniess Administration, aufgeführt wird. Das Institut warb als er noch Verwaltungsrat bei Julius Bär war, und wirbt auch heute noch mit dem Verweis ehemaliger VR, mit dem Namen der Julius Bär.
Dieses Schulinstitut hat in der Vergangenheit immer wieder mit fehlerhaften Werbeversprechen operiert. Ein solches Tun schadet dem Ruf der Julius Bär und birgt auch noch weitere Risiken in sich.

Zudem birgt ein weiterer Umstand im Zusammenhang mit der GSBA ein weiteres Reputationsrisiko für die Julius Bär in sich: Als Aktionärin der GSBA Immobilien AG hat die Julius Bär über Jahre hinweg nichts unternommen, als via überhöhten Salärbezügen des Verwaltungsrates der Gesellschaft (und gleichzeitigem Dean des als Stiftung organisierten Schulinstutes) das Resultat der Gesellschaft verfälscht wurde. Die mangelhafte Ausübung der Aktionärsfunktion schadet einerseits dem Wert der Aktien der GSBA Immobilien AG, andererseits birgt das Nichtstun das Risiko in sich, dass sich die Frage nach der Professionalität der Julius Bär als Aktienhalterin stellt.

Da ja sogar ein früherer Verwaltungsrat mit involviert ist wäre es wohl am besten, wenn dieses Thema an der GV traktandiert würde, damit eine unabhängige Meinungsbildung gesichert ist.

Besten Dank für eine kurze Mitteilung, wie hier weiter vorgegangen werden könnte.

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cc des Mail an Georges Gagnebin

 

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