04.01.10

ein mail an Rechtsanwalt Stierlin, VR der GSBA Immobilien AG inklusive den neuen VR Walter Lee via wlee-heidelrose@bluewin.ch

Betreff: neues jahr alte pendenz

guten morgen

die gsba immobilien ag aktien, die via diverser übernahmen schlussendlich beim unicredit-konzern landeten, sind inzwischen von dort aus weiterverkauft worden. deshalb ist noch nicht klar, ob die frage betreffend dem thema verdeckte gewinnausschüttung bei deren generalversammlung tranktandiert wird. ich denke deren aktionäre dürfte schon interessieren, ob die aktien ggf. zu tief verkauft wurden, oder ob während der haltedauer der aktien zu wenig genau geschaut wurde, was in den büchern präsentiert wurde.

unsere neue führung unter peter lorange hat in den zeitungen kundgetan, dass er in der von ihm geführten gsba graduate school of business administration etwas korrekter agieren möchte als unserer früherer verwaltungsrat stähli dies dort getan hatte. so wurde mitgeteilt, dass der name zu lorange institute of business gewechselt werden soll. ziel ist wohl, nicht mit dem mit falscher werbung kontaminierten namen gsba weiterzuarbeiten. das problem ist allerdings, dass unser neuer vr lorange nun auch unter seiner führung schon bald ein halbes jahr lang zulässt, dass mit nicht existenter parnerschaft und akkreditiierung durch das schulinstitut geworben wird... das problem scheint ziemlich tief zu sitzen. wird er auch unsere gsba immobilien ag umfirmieren, um von den seltsamen ereignissen der vorjahre abzulenken?

bei der gsba immobilien ag ist ja nun mit walter lee ein neuer verwaltungsrat hinzugewählt worden. ist er dafür zuständig, die alten geschichten in der ag aufzuräumen? wir sind zwar zur zeit nicht gerade ein mandat welches dem profil der heidelrose gmbh gemäss zefix entspricht. im handelsregister steht, jene firma sei für die beratung international tätiger firmen sowie die globale geschäftsentwicklung vornehmlich in den bereichen gesundheitswesen und konsumgüter da. ob unser haus mit gesundheit zu tun hat oder als konsumgut taugt bezweifle ich.
wird walter lee prüfen, ob die bücher mit den bis zu fr. 400tsd personalkosten korrekte ergebnisse ausgewiesen haben oder ob hier ggf. konsequenzen notwendig sind. vielleicht würde er dies am einfachsten mit einer anzeige bewerkstelligen. dann würde dies von amtes wegen geprüft und die neue führung spart sich die mühe der eigenen abklärung. es fragt sich nur, weshalb dies unser neuer verwaltungsrat nicht anlässlich der übernahme des mandates im letzten herbst an die hand genommen hatte. dass hr. stierlin die unter ihm als vr abgesegneten zahlen nicht anzweifeln darf, ist schon klar.

teilen sie mir kurz mit, ob dies ein ziel der neuen führung im neuen jahr ist?

sonst könnte ich dies an die hand nehmen, dann kann die gesellschaft losgelöst von alten geschichten (vielleicht unterbrochen mit dem einen oder anderen interview bei einer amtsstelle) in die zukunft schauen. für strafrechtliche abklärungen benötigt es ja keinen eintrag als aktionär. interessant wäre dabei festzustellen, ob auch personen, die jetzt noch für den konzern tätig sind, ggf. mit unannehmlichkeiten zu rechnen haben. 25 und nochmehr prozent personalaufwand finden ja nicht einfach so den weg in die bücher einer gesellschaft, die lediglich rund 1 mio mietzinseinnahmen ausweist. das würde dann auch klarheit bei der in unserem haus tätigen schule schaffen. denn dort wird sich die stiftungsaufsicht sicher auch noch damit beschäftigen, da ja die stiftung als gewichtige aktionärin auch mit im boot sitzt.

freundlichen gruss
ich wünsch uns allen einen spannenden start in ein erfolgreiches neues jahr
sikander

 

Zurück zur Übersicht VR-Korrespondenz

VR Korrespondenz
VR KORRESPONDENZ