M

B

A

G

S

B

A

MIT

BESTEN

ABSICHTEN

GANZ

SCHÖN

BISSIGE

ANSICHTEN

Home > Startseite        

Weshalb MBAGSBA zum Thema 
Kassensturz und wie man zu 400'000 Franken Werbung kommt

                  
Die TV Sendung

Über was berichtete der Kassensturz?


K Tipp

Was stand im K-Tipp und gab es dazu eine Gegendarstellung?

                  
UBI-Urteil

Über was genau urteilte die UBI und das Bundesgericht, über den Inhalt oder über die Tonalität des Beitrages?

           
Offene Fragen

Was wurde nicht publik gemacht obwohl SFDRS von Geldern der Öffentlichkeit lebt

         

 

Zwei Tage nach Ausstrahlung der Sendung forderte eines der in der Kassensturz-Sendung genannten Institute ihre Studenten dazu auf, sich auf der Website des Kassensturzes bemerkbar zu machen. Dies führte zu ca. 200-300 Einträgen auf der Website (die zur Zeit nicht abgerufen werden können). Also vergebene Lebensmühe die man sich da im Auftrag des Rektorates bzw. des Finanzchefs des Konzerns machte. Das ganze erinnert an die Aussagekraft von SMS-Abstimmungen und wie dort manchmal etwas seltsame Resultate entstehen.

rom: B. Herren [SMTP:B.Herren@gsba.ch]  
To: undisclosed-recipients 
Cc:  
 
Subject: FW: Erste Stellungnahme zum "Kassensturz"-Beitrag vom 11.1.2005 
Sent: 13.01.2005 17:39 
Importance: Normal 
Vorsätzlicher Rufmord ohne Substanz

Der Beitrag über das MBA-Studium in der Schweiz und insbesondere an der GSBA Zürich im Konsumentenmagazin "Kassensturz" des Schweizer Fernsehens vom 11. Januar 2005 ist einseitig und tendenziös ausgefallen. Es handelt sich um vorsätzlichen Rufmord ohne Substanz. Medien, die sich im "Critical Entertainment" bewegen, suchen die gezielte Auseinandersetzung.  Wir haben die Diskussion  nicht gescheut, sondern in einem 90minütigen Interview breitwillig über die GSBA Auskunft erteilt und zu jedem vorgebrachten kritischen Punkt eine ehrliche und plausible Erklärung abgegeben. Wie die Redaktion mit diesem Informationsmaterial umgegangen ist, sprengt die Grenzen der journalistischen Fairness bei weitem. Fakten und Aussagen wurden völlig aus dem Zusammenhang gerissen und, oft sehr bewusst, nur unvollständig wiedergegeben.

Sachliche Fehler und bewusste Unterlassungen

Wir möchten zu den einzelnen Punkten der Kassensturz-Berichterstattung wie folgt Stellung nehmen:

Vertrag mit der SUNY: Wir haben am 13.10.2004, anlässlich des Züricher MBA-Kongresses und auch dem Kassensturz gegenüber, offen und breit darüber informiert, dass der Vertrag mit SUNY im Juni 2008 auslaufen wird und wir in diesem Frühling die neuen US-Partner vorstellen werden. Durch Darstellung und Erzählbogen erzeugt der "Kassensturz" den Eindruck, wir würden etwas verschweigen.

Partnerfirmen: Im Kassensturz wird behauptet, dass wir verschiedene Firmen als "Partner" aufführen, die von dieser Partnerschaft nichts wüssten. In Wirklichkeit hat der Kassensturz die Liste der Arbeitgeber unserer Studienteilnehmer verwendet, eine klare journalistische Fehlleistung. Tatsache ist, dass effektiv mehrere Arbeitnehmer der als "Nicht-Partner" genannten Firmen an der GSBA studiert haben bzw. noch studieren nämlich: Novartis (2), Orell Füssli (1), ZKB (3), Swiss Life (2), KPMG (1), Credit Suisse (26) und Zürich Versicherungen (9). Auch die Aussage, keiner der Mitarbeiter von Mercedes Daimler Chrysler habe an der GSBA studiert, lässt sich klar widerlegen.

Akkreditierung: Im Passus über die fehlende Akkreditierung der GSBA bei EQUIS wird bewusst verschwiegen, dass der MBA Dual Degree der GSBA bei der FIBAA und durch den US-Partner (SUNY) bei der AACSB akkreditiert ist. Die von den Arbeitgeberverbänden gestützte und getragene FIBAA hat für eine Business Schule im deutschsprachigen Europa viel mehr Gewicht als die EQUIS, welche im übrigen erst seit rund zwei Jahren eine Akkreditierung anbietet.

Qualität der Dozenten: Mit dem Hinweis, dass Professor Walter Fumagalli keinen Doktortitel hat und demzufolge sich des (nicht geschützten) Titels des Professors bediene, wird der Eindruck erweckt, an der GSBA würden zweitrangige Dozenten unterrichten. Die dem Kassensturz bekannte Tatsache, dass Walter Fumagalli einen Hochschulabschluss an der HSG  (Universität St. Gallen) hat und über ein profundes Wissen und exzellente Fachkenntnisse verfügt, wurde bewusst weggelassen. Ebenfalls verschwiegen wurde die unbestrittene Tatsache, dass die Dozenten der GSBA zu den bestqualifizierten in ganz Europa gehören.

Es wird auch der Eindruck vermittelt, der MBA Abschluss werde mit Absolvierung von 24 Seminartagen angeboten; dies gegenüber der Universität Zürich, welcher 100 Präsenztage verlange. Dieser Eindruck ist grundlegend falsch. Laut dem Curriculum des MBA an der GSBA absolviert dieser über 100 Präsenztage zuzüglich der Vor- und Nachbearbeitungszeit. Die für die Universität ins Feld geführten zusätzlichen 200 Tage werden damit problemlos erreicht. Der MBA an der GSBA erstellt, nach Abschluss aller Präsenzseminare, auch eine umfassende Thesenarbeit.

Wettbewerbsverzerrende Darstellung

Befremdend ist die vergleichende Gegenüberstellung der Universität Zürich mit der GSBA. Bei der Uni Zürich gibt es Bilder über Diplomfeier und lobende Worte von Absolventen. Keine Fragen über Akkreditierung (die Uni Zürich ist nirgends akkreditiert, weder bei EQUIS, bei FIBAA, noch bei AACSB!), über die Methodik, reale Fallstudien und den praktischen Nutzen der MBA-Ausbildung. Wie steht es mit der Zulassung zum MBA Studium an der Uni Zürich (Stichworte GMAT UND TOEFL)? Dagegen wurde die GSBA mit kritischen Fragen überhäuft. Mit den ehrlichen und plausiblen Antworten zu allen Fragen wusste der Redaktor aber nicht umzugehen. Diese passten wohl kaum zu seinem thesenorientierten Journalismusverständnis und veralteten Weltbild. Dass diese Art der Informationsaufbereitung in den Grenzbereich des unlauteren Wettbewerbs rutscht, scheint dem Verantwortungsbewusstsein der Redaktion einer sogenannt kritischen Konsumentensendung zu entgehen.

Trotz persönlicher Interviewangebote mit zahlreichen prominenten Wirtschaftsführern, die ihr MBA-Rüstzeug bei der GSBA Zürich erworben haben, wird kein einziger Absolvent direkt zitiert. Dazu zählen die Herren Andreas S. Wetter (CEO, Orange), André Witschi (CEO Ibis-Accor, Paris), Dr. Gantert (CEO, Schaffner Holding), Rudolf Fischer (CEO, Cablecom) und viele mehr. Ebenso schien es dem Kassensturz nicht wichtig, die GAA als langjähriges Alumninetzwerk zu erwähnen, welche von zufriedenen und stolzen Ehemaligen getragen wird. Stattdessen hielten sie es für besser, eine unbekannte Unternehmensberaterin für die Absolventen und Studenten sprechen zu lassen, welche die GSBA nur vom Hören Sagen kennt. Dass diese Dame eine ehemalige Absolventin der uns konkurrierenden INSEAD (Paris) und Guest lecturer an der Universität Zürich ist, wurde natürlich verschwiegen.

Sie sehen, dass auch die GSBA einem harten und zuweilen erbittert geführten Wettbewerb ausgesetzt ist. Nachdem sich ein im November letzten Jahres geplanter Beitrag im "Kassensturz" wegen eines fragwürdigen Informanten zunächst zerschlagen hatte, ist nun ein Zerrbild  über die GSBA ausgestrahlt worden, das den realen Gegebenheiten überhaupt nicht entspricht. Weshalb dem Redaktor so viel daran gelegen ist, die Reputation der GSBA in Zweifel zu ziehen, kann im gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig beantwortet werden, wird aber weiter untersucht. Wir dulden es jedenfalls nicht, dass solche höchst fragwürdigen Medienkampagnen gegen die GSBA Platz greifen.

Über die weiteren Schritte werden wir Sie offen informieren. Sie haben die Möglichkeit Ihrem Unmut über diesen unsachlichen Beitrag in die Diskussion einzubringen und über einen Leserbrief an den Kassensturz gelangen. Die Homepage hat diesbezüglich einen Link http://www2.sfdrs.ch/system/frames/highlights/kassensturz/index.php mit "Ihre Meinung" dafür vorgesehen. Die Leserbriefe erscheinen unmittelbar zum Artikel.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse, Ihre Loyalität und Ihre Verbundenheit.

 

Das Rektorat                   Der GSBA Stiftungsrat