10.10.07

betreff: rufschädigung am diplom von ehemaligen?

lieber oekreal verwaltungsrat
liebe vorstände der ehemaligen vereinigung und andere die in sachen oekreal ehemalige und gsba news involviert sein könnten

wie schon festgestellt, hat die gsba news, die gemäss der immer noch publizierten und gedruckten fassung von den ehemaligen herausgegeben wird, falsch über eine akkreditierung der gsba durch wales berichtet. in der rückwirkend korrigierten aktuellen fassung (george orwell halt) ist die news der ansicht, der mba der gsba sei seit dem 1.9.07 validiert. wales teilt mit, dass die validierung "subject to conditions being met" erfolge, d.h. anfang oktober waren diese conditions noch nicht erfüllt und deshalb ist anzunehmen, dass das datum 1.9.07 wohl nicht oder - bei einer allfälligen rückwirkenden validierung - noch nicht stimmt. sicherlich haben die ehemaligenvertreter verständnis dafür, dass es nach dem entzug der fibaa akkreditierung eilt, eine neue partnerin in der werbung zu präsentieren, aber ich denke, mit diesem übereilten vorgehen nimmt das diplom der ehemaligen schaden.

die gaa ist, wird sie auf diese news angesprochen, der meinung, ich liege mit meiner ansicht betreffend herausgeberschaft falsch. zitat: "Sie sind da falsch informiert. Die GAA hat mit dem GSBA Newsletter nichts zu tun.". trotzdem erscheint bis heute als herausgeberin die gaa im impressum der news. unklare angaben in einem impressum sind nicht vertrauenserweckend und ich denke, dass damit ein diplom von ehemaligen schaden nimmt.

fragt man die star alliance an, ob sie ihre trademark für diese publikation vom september zur verfügung gestellt habe teilte diese mit, sie liesse dies durch ihre rechtsabteilung abklären. sollte sich herausstellen, dass hier eine trademark ohne einwilligung verwendet wurde, wirft dieses vorgehen kein gutes licht auf ein diplom von ehemaligen.

die der oekreal nahestehende gsba wurde in der vergangenheit juristisch u.a. durch markus r. frick vom anwaltsbüro walder, wyss & partner vertreten. dieses büro vertrat u.a. die ansicht, dass mbagsba.ch das markenrecht der gsba verletze. inzwischen ist allen beteiligten klar, dass mbagsba nichts mit der gsba zu tun hat, sondern es handelt sich um die abkürzung von 'mit besten absichten ganz schön bissige ansichten'.
markenrecht als thema ist somit im oekreal konzern bekannt. im lichte der möglichkeit ein markenrecht zu verletzen erstaunt es, dass in der angeblich von den ehemaligen herausgegebenen news nun weiterhin eine diese trademark für eine fehlerhafte werbung verwendet wird, und dies, obwohl die verantwortlichen bereits vor einigen tagen darauf angesprochen wurden und inzwischen sicher zeit gehabt hätten, ihren für markenrecht und presserecht spezialisierten rechtsanwalt zu konsultieren. hat die star alliance hierfür grünes licht gegeben oder haben abklärungen gezeigt, dass der bereich privatschule nicht durch die trademark geschützt ist?

auf die bisher gesandten mails erfolgte keine reaktion von seiten der für die publikation verantwortlichen.

es ist bekannt, dass die der oekreal nahestehende gsba graduate of school of business administration oekreal foundation verschiedentlich wegen ihr nicht genehmer publikation tätig wurde, in letzter zeit z.b. in sachen spiegel-online oder kassensturz. ein blick in die zeitung zeigt auch, dass das büro walder, wyss und partner im auftrage ihrer mandanten kritische publikationen nicht gerne sieht. so vertrat wwp gemäss sonntagszeitung vom 18.3.07 z.b. den geldmanager dieter bering als es um eine banklizenz ging. zitat aus dem artikel "Missmutig schrieben sich Behrings Anwälte von der Zürcher Kanzlei Walder Wyss & Partner den Ärger mit der wankelmütigen Finanzaufsicht von der Seele: «Offensichtlich hat sich die Kommission der EBK von den im Vorfeld veröffentlichten zahlreichen Medienberichten, welche sich in einer verunglimpfenden Kampagne tatsachenwidrig Dieter Behring widmeten, ungebührend beeinflussen lassen.»".
wie es aktuell um die von den gläubigern gesuchten millionen im fall behring steht, ist z.b. hier im dossier des tages-anzeigers. http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/dossiers/wirtschaft/426.html nachzulesen. je nach standpunkt der damaligen publikation (tagesanzeiger contra, weltwoche gab ihm eine plattform um gegen tages-anzeiger zu wettern?) war es wohl gut, dass hier keine banklizenz erteilt wurde.
presserechtlich beschäftigte dieter behring das berner büro franz a. zölch & partner, er zog seine klage gegen den tages-anzeiger zurück, die medienberichte waren anscheinend zu recht erschienen.

ich bitte um eine kurze stellungnahme damit das anwaltsbüro nicht in sachen oekreal ehemalige zur überzeugung gelangt, es seien tatsachenwidrige behauptungen im raum die schlussendlich in mbagsba.ch publiziert werden. ohne stellungnahme gehe ich davon aus, dass

- die herausgeberschaft entgegen dem impressum nicht bei den ehemaligen liegt,
- dies den verantwortlichen bekannt ist,
- bei der fehlerhaften publikation anfang september 07 keine abklärung vorgenommen wurde, ob die trademark der star alliance verwendet werden kann.

besten dank und freundliche grüsse
sikander

 

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