21.08.09

ein mail an Carl Jung mit cc. an GAA Vertreter Gabriella Skala und Duri Campell

Betreff: Wird irrtümlich oder wissentlich falsch geworben?

guten tag herr jung

vor einiger zeit wies ich sie darauf hin, dass wir ehemaligen wohl mit unangenehmen fragen konfrontiert werden könnten. dies weil das privatschulregstier schweiz der ansicht ist, dass sie keine akkreditierungen vornehmen und eine werbung, die auf dr. carl jung, den associate dean der gsba, hinweist, trotzdem damit auf kundensuche geht.

auch heute werben sie noch für ihr "KMU-KOMPAKT-SEMINAR", welches im rahmen des OPEN ENROLLMENT PROGRAMS angeboten wird, mit der akkreditierungsmeldung und dem verweis auf das swissprivateschoolregister. ihre flyer dazu möchten sie sicher auch beim nächsten anlass auflegen. die erfahrung zeigt, dass z.b. als während einiger zeit fälschlicherweise mit der akkreditierung durch wales geworben wurde, auch monate nach der korrektur immer noch mit fehlerhaften brochuren geworben wurde.
wir ehemaligen werden so immer wieder daran erinnert, dass auch andere aufgrund von fehlerhaften hinweisen einen kurs buchen könnten. so wird es neben der alumni GAA wohl irgendwann auch eine alumni die das GAGA findet,  ins leben gerufen, eine lady könnte die hymne dazu beisteuern.
blickt man weg von der fehlerhaften werbung hin zu den kommunzierten zahlen meiner alma mater frage ich mich, mit welchen rabattsätzen sie arbeiten. knapp 9000 franken kostet ihr seminar gemäss preisliste. beim verkauf wurde ein umsatz von 8,5 millionen kommunziert, auf einer website war kürzlich zu lesen, sie hätten 1800 studierende, das wären also knapp 5000 franken umsatz pro student. die idee, dass möglicherweise diplome zu ausverkaufspreisen angeboten werden, ist für die ehemaligen nicht beruhigend. haben sie eine andere erklärung für dieses missverhältnis zwischen kommunziertem preis und effektiv erreichtem? eine herleitung die erklärt, dass keine rabatte für die kurse der gsba/oekreal gewährt werden, würde uns ehemaligen sicher beruhigen.

vielleicht ist der rabatt aber auch gerechtfertigt. solange mit prof. walter fumagalli kein professor mit ordentlicher habilitation an einer schweizer universität oder kein von einer anerkannten FH ernannter professor als seminarleiter aufgeführt wird, wäre der preisnachlass erklärbar.

für eine erläuterung zu diesen fragen danken ihnen alle um den wert ihres diploms besorgte ehemalige die hier nachlesen.

freundlichen gruss
sikander


 

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