30.08.09

ein mail an Dean und die Board Members


Betreff: partner oder nicht? nicht!

Guten Abend

Edgar Britschgi hat inzwischen auch den Hut als Dean der GSBA angezogen, aber hat sich in Sachen fehlerhafter Werbung aus diesem Hause etwas geändert?

Edgar Britschgi hat den Hinweis auf die Werbung mit einem Mail, welches an alle Board Members ging, mitgeteilt erhalten. Hat er in der Funktion als Dean hier konsequent durchgegriffen? Ein Blick ins Internet zeigt: leider nein. Und auch seine Crew, bestehend z.B. aus Carl Jung oder Lucia Peters, lässt weiterhin die bisherige Art von fehlerbehafteten Werbung laufen.

Wie ihr ja schon seit langem wisst, wirbt die GSBA in Sachen Chicago GSB seit dem 1. September 2008 bis heute damit, Chicago sei eine Partnerin. Chicago hat dies bereits früher verneint und inzwischen auch noch präzisiert.

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There is no partnership between GSBA and the University of Chicago Booth School of Business. GSBA has hired one of our faculty members on a consulting basis to teach one module in the GSBA program in Chicago, and GSBA is renting space in one of our buildings to teach the module, but our school is not involved in the program.
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Ihr als Mitglieder des Boards lässt also zu, dass ein Raum in Chicago gemietet und ein Dozent engangiert wird um danach zu werben, man sei Partner von Chicago GSB.
Wo bleibt das Risikomanagement? Als Aktionär von Unternehmen die hier ein Board Mitglied stellen, mache ich mir grosse Sorgen. Nicht nur um den Wert des eigenen Diploms, sondern natürlich auch um den Wert eines Unternehmens, welches mit seinem Namen bei der GSBA wirbt und dabei eine solche Werbung zulässt.
Ich denke, ich werde an den Generalversammlungen der Unternehmen hierzu den Verwaltungsrat ein paar Fragen traktandieren lassen. Auch der Umstand, dass ein Regierungsrat bei Steuergeschichten, die einer Nachprüfung in Interesse der von der Stiftung gehaltenen Beteiligung erfordert, sich nicht verlauten lässt, ist nicht gerade lobenswert.
Mit einem solchen Board ist die Werthaltigkeit eines Diploms aus dem Hause GSBA wohl immer noch ein Dauerthema, auch wenn der "Eigentümer" der Stiftung gewechselt hat.


Freundlichen Gruss
Sikander v. Bhicknapahari

 

 

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