03.05.10

Ein Mail an die Board Members 

Betreff: Wesentliches Aktivum in GSBA Bilanz zu verkaufen?


Liebe Ex- und Ist-Board Members
(und zur Info an die lieben Organe der GSBA Immobilien AG)

Am 7. April habe ich darauf hingewiesen, dass sich in Sachen Aktien GSBA Immobilien AG etwas tut. Eine im Handelsregister bis heute nicht existente Firma macht den GSBA Immobilien AG Aktionären ein Angebot für die Übernahme der Aktien.

Dem Angebot liegt jedoch kein ordentliches Gutachten zugrunde. Als Halter eines Aktienzertifikates denke ich es wäre gut, wenn alle Aktionäre hier eine einheitliche Linie fahren. Gegebenenfalls wäre es angebracht, dass z.B. die Stiftungsaufsicht hier eingeschaltet wird um sicherzustellen, dass nicht ein Millionen-Vermögenswert der Stiftung die Hand wechselt, ohne dass in korrekter Form ein Preis ermittelt wurde.
Zur Zeit kann nicht von einem seriös ermittelten Wert gesprochen werden, weil

- z.B. solange die Strafuntersuchung läuft und bis zu rund 400 Tausend Franken pro Jahr verdeckte Gewinnausschüttungen im Raum stehen, kaum jemand seriöses einen verbindlichen Unternehmenswert festsetzen kann (es gilt aber die Unschuldsvermutung und die Hoffnung, dass auch die anderen Aktionäre keine Décharge erteilen)
- z.B. eine Bewertung durch den auch heute noch als Finanzdirektor amtenden Beat Herren erstellt wird, denn dessen Arbeit ist nicht glaubwürdig, die "Qualität" seiner Buchführung war schon Bestandteil eines KPMG Gutachtens
- z.B. diese Bewertung durch die Revisionsstelle DMT Dieter Meyer Treuhand erstellt werden könnte, da deren Bewertung der Oekreal AG Aktien zeigte, dass sie damals weder stille Reserven, noch Gewinnverschiebungen und gegenseitige Beteiligungen in einer Unternehmensbewertung abgebildet haben
(siehe hierzu z.B. das Schreiben vom 23.6.2008)

Thomas Stenz von Ernst&Young wird dem Board sicher erklären können, wo die Probleme bei der Bewertung liegen. Als Vertreter von Ernst&Young würde er das derzeitige Vorgehen bei entsprechendem Auftrag kaum unterstützen können.

Freundliche Grüsse

Sikander


Dieses Mail richtet sich an die Stiftungsräte und die (allenfalls ehemalige) Mitglieder des Advisory Boards der GSBA

- Dr. Max Amstutz, Ehem. Verwaltungratspräsident Finter Bank Zürich
- Norbert Quinkert, Partner Quinkert, Herbold, Fischer - Exec. Search, ehemals Vorsitender der Geschäftsleitung Motorola
- Dr. Hans Heinrich Coninx, ehem. Präsident des Verwaltungsrates Tamedia AG
- Georges Gagnebin, ehem. Vize-Präsident Private Banking, Bank Julius Bär & Co. AG
- Dr. Peter Hobbins, Mitglied Verwaltungsrat Refocus Group Inc., ehem. Verwaltungsrat Corange International Ltd., ehem. Mitglied of Executive Committee, MotoGuzzi Corp.
- Werner Isele MBA GSBA/SUNY,
- Joseph Leimgruber MBA, ehem. Vorsitzender der Geschäftsleitung Rittmeyer AG
- René Lichtsteiner, Managing Director Right Coutts (Schweiz) AG
- Akio Miyabayashi, Management Centre Europe, Faculty Member
- Martin A. Murbach, Chairman of the Board private investment bank limited
- Marc Ott MBA/GSBA, Chairman Executive Management Group AG, Confidential Business Operations AG
- Peter Otto MBA/GSBA PhD/SUNY, GSBA Professor and Business Consultant
- Max Pfister MBA/GSBA, Regierungsrat Kanton Luzern
- Paul Santner, Vizepräsident Verwaltungsrat New Value AG
- Hans Savonije, Royal Unibrew
- Thomas Stenz, Partner Ernst & Young
- Dr. Heiko Visarius, Business Director Medtronic (Schweiz) AG
- Andreas S. Wetter, VR ORANGE Communications AG Switzerland
- Dr. Cornel Wietlisbach, ex-Senior Client Advisor UBS Wealth Management
- André Witschi MBA GSBA/SUNY, ehemals Steigenberger Hotels
- Prof. Dr. Ralph Berndt
- Edgar C. Britschgi, ex-CEO Advico Young & Rubicam, ex-Dean GSBA / Lorange Institute of Business
- Thomas Rommerskirchen, Medienfachverlag
- Wolfgang Giehl, Deutsche Post AG
- Per Lorange, Managing Director, S. Ugelstad Invest
- Peter Lorange, President GSBA / Lorange Institute of Business
- Organe der GSBA Immobilien AG

die publikation im zusammenhang mit diesem thema erfolgt auf www.mbagsba.ch, sollten sie ergänzungen im zusammenhang mit dem sie betreffenden teil der publikationen haben, richten sie diese bitte an die absenderadresse.

 

 

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