07.09.10

Ein Mail an die Ex- und/oder Ist-Board Members

Betreff: Resistenz vor Fakten?

Guten Abend liebe Ex- und Ist-Board Members oder Advisory Councils

Vor zwei Wochen habe ich darüber informiert, was m.E. in Sachen Diplom-Wirr-Warr nicht gerade gut ist.

Schaut man, ob sich jemand um die Sorgen der Ehemaligen kümmert, so wird wohl von der neuen Leitung Besserung kommuniziert, aber von dem z.B. von ex-Board Members und heutigem Advisory Council kommunizierten 'öffentliche Aufgaben' wahrnehmen habe ich als Ehemaliger noch nichts bemerkt.

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In weiteren Mandaten.... sowie als Mitglied des Advisory Councils des Lorange Institute of Business Zürich nimmt Paul Santner öffentliche Aufgaben wahr.
(siehe http://www.newvalue.ch/index.php?id=8)
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Aktuell ist wieder die Site aktiv die besagt, dass unsere alma mater unter dem Begriff Lorange Institute of Business Zürich eine "accreditation or recognition" vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung habe. (siehe Printscreen im Mail an die GAA unter http://www.lorange-institute-alumni.ch/de/t007/korrgaa/100907.htm)

Wir alle wissen doch was das Staatssekretariat mitgeteilt hat: das Lorange Institute of Business ist nicht vom SBF anerkannt oder akkreditiert. Könnte das 'öffentliche Aufgaben' wahrnehmen nicht auch einschliessen, für korrekte Auftritte zu sorgen?
Nach den früher offiziell beworbenen nicht vorhandenen Akkreditierungen durch Wales und Swiss Private School Register täten die Exponenten unserer alma mater gut daran, die Sorgen der Ehemaligen wahrzunehmen. Solche Fehler schaden dem Ruf unseres Diploms und vielleicht auch einigen Namen, die sich im Zusammenhang mit dem Diplom exponieren.

Ein mangels Schweizerischer Anerkennung der GSBA/Oekreal/Lorange Institute of Business AG mit Wales angebotener Abschluss wird z.B. immer noch mit dem Begriff Dissertation beworben, wo doch in der Schweiz ein Master einem früheren lic. und nicht einem Dr. entspricht.

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Learning Approach:
- The dissertation is a piece of independent research that is supported by a faculty member (the thesis advisor), and a research workshop.
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War nicht im Kassensturz-Beitrag auch das Thema enthalten, wie in unserer alma mater mit dem Begriff Promotion umgegangen werde?

In den Wales-Diplom-Unterlagen ist übrigens weiterhin und hartnäckig von fünf Partneruniversitäten die Rede. Aber vielleicht liegt das ja an 'administrative issues' von Wales.
Wie schrieb doch unser Präsident am 6.9.10?
(siehe http://mbagsba.ch/gsbaimmobilien/aktienkorrespondenz/100906.htm)

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Hartnäckigkeit ist eine Tugend, die für einen Studienteilnehmer von Vorteil ist. Weniger hilfreich ist die Resistenz vor Fakten.
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Julia Flückiger Schirbach Glatter (Namen je nach Site zusammenfügen) glaubt, Wales müsse doch nur einen Namenswechsel vornehmen, sie führt z.B. auch aus:
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Wales is not the fasted institution in administrative issues
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Vielleicht müsste einmal intern kommuniziert werden, dass nicht einfach ein Namenswechsel stattgefunden habe. Die GSBA Stiftung besteht weiterhin, aber die Ausbildung segelt nun unter Lorange Institute of Business AG, der früheren Oekreal AG. Und die war früher auf keiner Wales-Validierungs-Site zu finden.
Kein Wunder tut sich Wales so schwer, wenn sogar eine Prokuristin der Lorange Institute of Business AG glaubt, die GSBA habe den Namen geändert.

Wie das mit den verschiedenen Firmennamen zu und her geht und wer was glaubt und kommunziert, ist ja generell sehr spannend: Julia Flückiger sitzt mit Albert Stähli als Präsidenten im Stiftungsrat der Stiftung zur Erhaltung der Büste Karls des Grossen im Hohen Dom zu Aachen. Karl der Grosse ziert das Logo der GSBA. Im Internet wird in jenem Zusammenhang weiterhin auf den GSBA Präsidenten Stähli und die GSBA Mitglieder Fückiger und Belz verwiesen, der Link führt aber zu www.lorange.org. Irgendwie wird unsere alma mater den Schatten einfach nicht los.


Freundliche Grüsse

Sikander


PS: Ein Livingcase könnte sein, wie der Übergang des Vertrages mit den Wales-Diplomen von der GSBA Stiftung zu Oekreal AG bzw. Lorange Institute of Business AG verbucht wurde. Die früheren Probleme mit internen Leistungsverrechnungen sind ja verschiedentlich thematisiert worden und vielleicht auch ein Grund für die Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft (es gilt die Unschuldsvermutung). Wie ermittelt man einen richtigen Wert mit einem OECD-kompatiblen Transferpricing-Methode?
Früher wurden in den Bilanzen unserer alma mater Diplomrechte Höhe von einer Million in den Büchern hin- und hergeschoben, abgeschrieben und danach wieder auf den Ursprungsbetrag heraufgefahren.


Dieses Mail richtet sich an die Stiftungsräte und die (allenfalls ehemalige) Mitglieder des Advisory Boards der GSBA gemäss dieser Aufstellung:

die publikation im zusammenhang mit diesem thema erfolgt auf www.mbagsba.ch, sollten sie ergänzungen im zusammenhang mit einem sie betreffenden teil der publikationen haben, richten sie diese bitte an die absenderadresse.

 

Link Reaktion von Julia Flückiger vom 8.9.10

 

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