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Weshalb MBAGSBA zum Thema 
OR 106

                  
Was weiss Rudolf Fischer, Cablecom Chef
?

Was weiss ein MBA Absolvent zu diesem dieses Thema?

     
Der Verzugsschaden den Inkassofirmen geltend machen ist normalerweise nicht geschuldet

               
Was sagen die Konsumentenschutz Organisationen?

Es besteht keine Verpflichtung.

                 
Was sagt eine Kundin von C & S Credit Management AG dazu?


Was lehrt ein Institut seine bei ihm im Hinblick auf BBA MBA MSc etc.  Studierenden?

 


Beispiel C & S Credit Management AG

Die Firma verlangt Mahnkosten und einen Verzugsschaden mit Verweis auf Art. 106 OR.

     
Beispiel Creditreform

Die Zusammenstellung der in Rechnung gestellten Kosten sei ein internes Papier

     
Trust Inkasso GmbH

Die wirklich bezahlten Verzugsschadensummen gehen als zusätzliche Einnahme zu Gunsten der Inkassofirma.


Zwei sind die Grösste im Land, da kann etwas nicht stimmen.
 

Intrum Justizia oder Creditreform, wer hat recht?

 

Wenn ein Richter am 16.10.2001 in einem Urteil schreibt

Art. 106 Abs. 1 OR. Art. 27 Abs. 2 SchKG. Art. 68 Abs. 2 SchKG. Der Ersatz für Aufwendungen im Rahmen des Inkassos beschränkt sich auf die Betreibungskosten. Allfällige darüberhinausgehende Spesen für das Inkasso können dagegen nicht als Verzugsschaden geltend gemacht werden.

werden andere wohl gleich denken.

www.schuldenhotline.ch schreibt

Im schweizerischen Recht gilt die Vermutung, dass die Verzugszinsen den Verzugsschaden abdecken. Will der Gläubiger mehr Geld, so muss er beweisen, dass sein Schaden in Wirklichkeit höher ist.Die Kosten des Inkassobüros kann er aber auf keinen Fall geltend machen: Gemäss Art. 27 Abs. 3 SchKG dürfen die Kosten des gewerbsmässigen Gläubigervertreters nicht dem Schuldner überbunden werden. Das heisst: Schaltet der Gläubiger ein Inkassobüro ein, so muss er es selber entschädigen. Die Honorarnote des Inkassobüros gehört von Gesetzes wegen nicht zum Verzugsschaden, der vom Schuldner zu decken wäre. Trotzdem versuchen die Inkassobüros immer wieder, ihre Kosten in die Rechnung hineinzuschmuggeln – zum Beispiel als "Verzugsschaden" oder als "Forderung gemäss Art. 106 OR".

Ähnlich äussern sich auch der Kassensturz, der Beobachter und andere wie z.B. www.konsuminfo.ch

Fantasie-Forderungen von Inkassobüros muss man nicht zahlen

Der K-Tipp hat es schon mehrfach betont: Wenn ein Inkassobüro Schulden eintreibt, müssen Konsumenten den oft verlangten pauschalen Verzugsschaden nicht zahlen. Das gilt auch für andere unbegründete Posten der Inkassobüros wie etwa Adressprüfungskosten.

Zu zahlen ist nur der ursprünglich geschuldete Betrag plus Zinsen (sowie Mahngebühren, falls sie vertraglich vereinbart wurden).
Auch die Intrum Justitia verlangt regelmässig Verzugsschaden-Zahlungen - zwar mit dem Hinweis «nach OR Art. 106», aber das ist keine hinreichende rechtliche Begründung.
Dass es der Intrum dabei nicht wohl ist, beweist der Fall von Marc S. aus dem Zürcher Unterland: Als er sich hartnäckig weigerte, den Verzugsschaden zu zahlen, verzichtete die Intrum auf den Betrag.