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Weshalb MBAGSPA zum Thema Karl Lüönd

                  
Herzberg Tagung

Einmal im Jahr lädt der Verein Qualität im Journalismus zu einer Tagung. 

                

          
Transparenz

Was ich von Karl Lüönd gelernt habe.      


Transparenz II

Wo bin ich verbandelt?

         

Der Verein Qualität im Journalismus lädt einmal im Jahr zu einer Tagung.

Behandelt wurde dort z.B. das Dilemma der freien Journalisten.
Wer nicht als Spezialist - z.B. Aviatik - einen Namen hat, verdient als freier Journalist kaum ein Einkommen, das dem Zeitaufwand für das Schreiben eines guten Artikels Rechnung trägt.
Bleibt die Vesuchung, das Budget mit Aufträgen als freier Texter aufzupolieren. In der Werbung werden bessere Honorare bezahlt.

Wie geht nun ein Journalist mit einem Gewissenskonflikt um (so er überhaupt ein Gewissen hat)?

Wie sollte ein Journalist dem Verlag und den Lesenden gegenüber deklarieren, dass er z.B. in der gleichen Branche über die er nun als Journalist berichtet, sein Geld als Texter eines Grossunternehmens verdient. Darf er noch in einer Journalistischen Rubrik über seinen Geldgeber schreiben? Oder müssten solche Zeilen als Publireportage / Advertorial etc. gekennzeichnet sein?

Die Zeitungen möchten kaum eine Erwähnung in einem Artikel, wonach die Zeilen teilweise von einem im Artikel erwähnten Unternehmen finanziert seien? Schliesslich haben die Lesenden für die Zeitung bezahlt. Dass Autotests oder Reiseberichte kaum ohne Gratisleistung durch die Anbieter entstehen, können sich die Lesenden noch vorstellen, aber wie steht es z.B. bei einem Artikel über Weiterbildung?

Die NZZ schreibt auf deren Meinungsseiten jeweils, aus welchem Lager die verschiedenen Autoren stammen und erlaubt so, sich ein Bild über den Inhalt des Artikels zu machen.
Ich meine jedoch, dass auch die NZZ schon einen Artikel publiziert hat in dem nicht stand, wessen Interessen der Autor dort vertrat. Näheres dazu im Themenbereich Werner Knecht oder beim Thema Wie kommt man zu positiven Presse-Berichten.

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