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Weshalb MBAGSPA zum Thema Karl Lüönd

                  
Herzberg Tagung

Einmal im Jahr lädt der Verein Qualität im Journalismus zu einer Tagung. 

                

          
Transparenz

Was ich von Karl Lüönd gelernt habe.


Transparenz II

Wo bin ich verbandelt?

         

Karl Lüönd legte bei seinen Aufträgen offen, wessen Interessen vertritt. So war mir als Auftraggeber von Anfang an klar, mit wem ich es zu tun habe und - falls er einen Auftrag für das Verfassen eines Artikels erhielt - weshalb ein Artikel allenfalls so und nicht anders daherkam.
So kann bei einer Publikation wo nötig den Lesenden mitgeteilt werden, woher der Schreibende kommt und die Konsumenten können sich ein eigenes Bild des Inhalts machen.

Auch die NZZ publiziert jeweils bei verschiedenen Artikeln, aus wessen Küche die Zeilen stammen. Ich vermute, dass dies leider nicht immer geschah, oder zumindest einmal nicht. Siehe den auf dieser Site besprochenen Artikel von Werner Knecht. Eine klare Deklaration hätte damals zur Transparenz verholfen.

Karl Lüönd schreibt am 14. Oktober 2006 zum Thema Transparenz:

"Mein Statement zu Transparenz, die Arbeit freier Journalisten betreffend, ist immer dasselbe und kann überall veröffentlicht bzw. zitiert werden:
90 Prozent der ethischen Probleme sind durch Transparenz lösbar. Ich halte es so, dass ich meine regelmässigen Auftraggeber ­ Redaktionen, aber auch Firmen, Organisationen, Verlage ­ anfangs Januar immer mit einem Brief über meine laufenden Mandate informiere. Ins Internet stelle ich sie nicht, weil ein Teil dieser Mandate vertraulich ist (z.B. Ghostwriting). Sollte ich je
so dumm sein, einer Redaktion (z.B. der NZZ) etwas aus dem Einflussbereich eines meiner Kunden (z.B. Kuoni oder Reist/Ferag etc.) anzudienen oder unterzujubeln, würden/müssten sie es merken. Ich bewege mich mit meinem Segment ja in einer ziemlich engen Welt und zwischen lauter Konkurrenten. Derzeit betreue ich z.B. grössere bzw. dauernde Mandate für Ringier, Tamedia und Jean Frey. Da geht es gar nicht anders, sonst sind am Schluss alle sauer."